„Was kann das Holz dafür, wenn es als Gitarre erwacht!“
Unter dem Titel „Populäre Gitarrenmusik der 60er und frühen 70er Jahre“ nahm die Ausstellung die Besucher mit auf eine musikalische Zeitreise. Gitarren, Verstärker, Effektgeräte, Mikrofone, Bilder und zeitgenössische Texte ließen eine Epoche wiederaufleben, in der Musik noch auf schwarzen Vinylscheiben – den guten alten Schallplatten – nach Hause kam.
Wer kennt sie noch, die „berüchtigte“ Hertiecaster?
Fender- oder Gibson-Gitarren waren zu Beginn der Beat-Ära für viele angehende Musiker schlicht unerschwinglich. Man spielte auf Instrumenten von Klira, Framus oder Höfner. Verstärker von Schaller mussten die begehrten englischen Vox-Amps ersetzen, während Dynacord geradezu zum Synonym für Tanzmusik wurde. Und dennoch ließ sich auch mit diesem Equipment Musik machen – und gar keine schlechte!
Liebhaber des typischen „Twang“-Gitarrensounds der 1960er Jahre, geprägt von viel Hall und Tremolo, erinnern sich sicher noch an Bands wie The Shadows, The Ventures oder The Spotnicks sowie an Solisten wie Jørgen Ingmann, Bert Weedon und Duane Eddy. Und natürlich durfte auch Ricky King nicht fehlen, der mit seinem Gitarrensound später in den 1970er Jahren bekannt wurde.
In den Vitrinen gab es Verstärker, Effektgeräte, Mikrofone und allerlei Kurioses aus jener Zeit zu entdecken. Und wer sich ganz auf die musikalische Zeitreise einlassen wollte, konnte an der „Schallplatten-Bar“ aus über 200 LPs und Singles seine persönlichen musikalischen Leckerbissen auswählen und in aller Ruhe genießen.
Zahlreiche Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, in diese besondere Ära der Gitarrenmusik einzutauchen und Erinnerungen an eine Zeit voller Beat, Twang und Vinyl wieder aufleben zu lassen. Herzlichen Dank an alle, die unsere musikalische Zeitreise besucht und damit zu ihrem Erfolg beigetragen haben!





