...Bub, werde Geodät, da bist du an der frischen Luft!

Einblicke in die historische Landvermessung (Geodäsie)

Ein Geodät – früher auch Geometer genannt – ist ein Fachmann des Vermessungswesens. Die Begriffe stammen aus dem Griechischen und bedeuten sinngemäß „die Erde vermessen“ beziehungsweise „die Erde einteilen“.

Die kleine Ausstellung gab einen Einblick in die Arbeitswelt vergangener Generationen von Geodäten und stellte historische Geräte, Instrumente und Vermessungsmethoden vor. Denn ohne die Arbeit der Vermesser wären weder Karten entstanden noch Grundstücke vermessen und eingeteilt oder Katasterkarten angefertigt worden. Mit einem Schnurlot oder einem Zollstock können die meisten etwas anfangen. Doch was verbirgt sich hinter einem Fluchtstab, einem Winkelprisma, einem Theodolit oder einem Tachymeter? Die Ausstellung gab darauf anschauliche Antworten.

In den Vitrinen waren seltene, teils ungewöhnliche und heute fast vergessene Apparaturen und Instrumente zu entdecken. Zugegeben: Manches mutete durchaus technisch an. Doch auch wer in der Schule mit Trigonometrie nicht unbedingt seine große Liebe gefunden hatte, kam auf seine Kosten. Denn hinter den Geräten verbarg sich nicht nur Technik, sondern auch ein Stück regionaler Alltags- und Berufsgeschichte.

Unser herzlicher Dank gilt den zahlreichen Besucherinnen und Besuchern, die mit ihrem Interesse die Ausstellung zu einem Erfolg gemacht haben.

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